Riester lohnt sich doch

Im neuen Jahr wird bei der Riester-Rente manches einfacher. Der Staat will damit die Menschen ermutigen, Verträge abzuschließen, um den politischen Zielen näher zu kommen. Denn diese geförderte Altersvorsorge soll ausgleichen, was durch die Absenkung des Rentenniveaus von 70 auf 67 Prozent des durchschnittlichen Einkommens (Rentenreform 2001) verloren geht. Experten raten dazu, die eigene Vorsorge mit „Riester“ zu ergänzen: Die Verträge würden eine“attraktive sichere Geldanlage“ bieten, heißt es beispielsweise in Veröffentlichungen der Stiftung Warrentest; „Sparer kommen in den Genuss einer kombinierten Förderung aus staatlicher Zulage und Steuerbefreiung“. Künftig müssen nundie Versicherten nicht selbst jedes Jahr einen Zulagenantrag stellen, sondern können dies dem Anbieter ihres Vertrages überlassen. Diese Bevollmächtigung muss beim ersten Mal schriftlich erfolgen, ab dann kümmert sich das Unternehmen darum. Außerdem kann der Versicherte nun doch ein Teil des Geldes später auf einmal bekommen, und zwar bis zu 30 Prozent der Auszahlungssumme.